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Online Reiseberichte | Chalkidiki
Hamburg, Donnerstag 18. Mai 2000. Guten Tag, mein Name ist Wolfgang Fellenz und ich erstelle die Internet Seiten für El Greco. Sie können mich unter der E-Mail: news@elgreco.de erreichen, wenn Sie Fragen zu meiner Griechenland Reise haben. Das Timing für meine Reise hätte kaum perfekter sein können. Die ersten beiden Wochen im Mai haben uns in Hamburg sommerliche Rekordtemperaturen beschert. Jetzt aber kehrt der Wetteralltag nach Hamburg
zurück. Wie gut, dass heute mein Flug nach Thessaloniki geht. Mein erstes Reiseziel ist die Halbinsel Chalkidiki, die ich zuletzt vor 20 Jahren besucht habe. Damals war ich noch als Tramper unterwegs. Ich bin gespannt, wie es heute dort aussieht. Später will ich dann einen Zwischenstopp in Athen einlegen und schliesslich nach Korfu weiterreisen.
Um 15 Uhr 15 startet meine Maschine von Hamburg - Fuhlsbüttel. Diesmal reise ich zusammen mit meinem Freund Apostolos, dem Inhaber von El Greco Ferienwohnungen, der sich vor Ort die Häuser seiner griechischen Partner anschauen will. In Thessaloniki sind die Temperaturen sommerlich warm, aber nicht zu heiß. Am Flughafen werden wir schon erwartet. Hannes, der als Reiseleiter und Deutschlehrer in Griechenland lebt, empfängt
uns. In den Sommermonaten lebt er auf der Halbinsel Sithonia und kümmert sich um die Urlauber aus Deutschland und in der restlichen Zeit unterrichtet er Deutsch an einer Privatschule in Thessalononiki. Nachdem er vor 20 Jahren zum ersten mal hierher kam, ließ ihn die Schönheit der Landschaft und die griechische Lebensart nicht mehr los, so dass er sich schließlich vor 10 Jahren entschied, ganz im Süden zu bleiben.
Gemeinsam fahren wir nach Pefkohori, der ersten Station unserer Reise. Pefkohori liegt auf der Halbinsel Kassandra, dem westlichen
Finger von Chalkidiki, der schon zu meinen Tramper - Zeiten vor 20 Jahren touristisch stärker entwickelt war als der Mittelfinger Sithonia. In Pefkohori treffen wir Nina, eine Griechin, die in Bayern aufgewachsen ist und mit einem sympathischen süddeutschen Akzent spricht. Ihr Deutsch ist dabei so perfekt, dass ich Sie zunächst für eine Deutsche hielt. Seit Nina vor knapp zehn Jahren in ihre Heimat zurückkehrte arbeitet sie als Reiseleiterin für vorwiegend deutsche Urlauber. Nachdem wir unsere Sachen ins Hotel geschafft haben, gehen wir zusammen in ein Restaurant. Wir sind gespannt, was uns diese beiden Reiseprofis von ihrer Heimat Chalkidiki berichten können. Aber erst einmal genießen wir unser griechisches Abendessen in einer Taverne am Strand von Pefkohori.
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