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Online Reiseberichte | Kreta
Istro, Freitag 19. März 1999. Als ich aufwache ist der Himmel blau. Gleich hebt sich meine Stimmung. In der Sonne ist es heute schon richtig warm.
In Istro besuche ich das Steinhaus Karavostassi. Es
liegt direkt am Wasser mit einem herrlichen Blick auf die Mirabello Bucht. Das Steinhaus steht auf einem Felsen, der direkt ins Meer hinausragt. früher war es einmal ein Lagerhaus. Heute gibt es hier drei Appartements.Ich setze mich auf einen Felsen und schaue den Wellen zu, die sich an den Felsen brechen. In der Ferne sehe ich die Berge, die die Mirabello Bucht umsäumen. Au der gegenüberliegenden Seite sehe ich Istro. Ein paar weiße Häuser am Fuß der Berge. Jetzt sind noch
keine Touristen da. die Saison auf Kreta beginnt erst im April. Ein Handwerker kommt vorbei und bessert den Beton aus.
Gleich hinter Istro sind die Reste der minoischen Siedlung Gournia zu besichtigen. Auf einem Hügel mit herrlichem
Blich auf das Mittelmeer wandere ich zwischen den übriggebliebenen Grundmauern aus dem 15. Jahrhundert vor Christus. Die Mauern sind erstaunlich gut erhalten, und lassen den Grundriß der Stadt sehr gut erkennen. Es gab einen Tempel, einen Palast und einen Marktplatz mit angebauten Theaterrängen. Um diesen Stadtkern herum sind die Wohnviertel angelegt.
Abends gehe ich ins Café du Lac. Das Café mit der schönen Aussicht auf den See ist ein beliebter Treffpunkt in Aghios Nikolaos. Ich setze mich direkt ans Fenster und habe damit sowohl den See, als auch das Treiben im Café im Blick.
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