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Online Reiseberichte|Kykladen

Wolfgang
Santorini, Sonntag 13. Mai 2001. Gleich oberhalb von Kamari liegt das alte Thira. Der imposante Felsen ist die natürliche Begrenzung für den schwarzen Sandstrand von Kamari Beach.
Das alte Thira
Auch heute ist das Wetter bedeckt und ich entschließe mich zu einer Wanderung in die Vergangenheit. In engen Serpentinen geht die schmale Straße den Berg hinauf. Mit jedem Meter den ich höher steige ändert sich meine Perspektive. Bald sehe ich den Flughafen der Insel und den langen schwarzen Sandstrand, der sich wie ein Band um Santorini legt. Die alten Dorer haben für ihre Stadt einen einzigartigen Ort gefunden. Uneinnehmbar thronen die Überreste antiker Tempel auf einer Landzunge, von der ich auf der einen Seite weit über Kamari hinaus schauen kann und auf der anderen Seite Perissa und die Südspitze der Insel sehe.

Nachmittags bessert sich das Wetter und der Himmel wird wieder so blau wie auf den Postkarten, die ich gestern verschickt habe. Der schwarze Sandstrand von Kamari Beach füllt sich. Ich fahre nach Oia an die Nordspitze der Insel. Hier sollen die Sonnenuntergänge am schönsten sein. Auch Oia liegt wie Thira an den dunklen Klippen, die fast senkrecht zur Caldera hin abfallen. Im Gegensatz zu Thira ist von dem Rummel hier jedoch wenig zu spüren.




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