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Reisetipps|Ikaria| Angebote




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Die in der Antike "Doliche" (die "Lange") genannte Insel bekam später ihren Namen von dem Sohn des Dädalos, der bei seinen Flugversuchen der Sonne zu nahe kam und in die Nähe der Insel abgestürzt sein soll. Die noch sehr ursprüngliche Insel überrascht den Besucher mit überwältigenden landschaftlichen Gegensätzen. Steil aus dem Meer aufragende Granitfelsen im Süden, wechseln sich ab mit einer Berglandschaft mit wasserreichen Tälern in der Inselmitte und ausgedehnten Kiefernwälder im Norden. Daran schließen sich wunderschöne Sandstrände an und die Türkisfarbe des Meeres erinnert an die Südsee. Das Massiv Atheras, das in der Antike den Namen Pramnos trug, streckt sich von einem Ende zum anderen der Insel. Ikaria ist auch für seine schwefel- und radiumhaltigen Thermalquellen bekannt, die an verschiedenen Orten der Insel entspringen. Auf der Insel leben circa. 7400 Einwohner und im Sommer steigt diese Zahl etwas an. Touristen sowie Ikarioten mit Wohnsitz in Athen kommen dann hinzu. Die Insel besitzt ca. 60 kleinere und größere Dörfer, meist im Grünen gelegen. Die meisten davon haben die traditionelle griechische Kultur und Atmosphäre erhalten.

Die Anreise erfolgt mit dem Flug nach Samos und Schiffsfahrt (circa. 3 Stunden) nach Evdilos (Nordseite von Ikaria) oder nach Agios Kirikos (Südseite von Ikaria). Agios Kirikos ist auch die Hauptstadt der Insel, die auf den um den Hafen befindlichen Hügeln gebaut ist; der Hafen wirkt sehr geschäftig. Hierher kommen die meisten Schiffe und Tragflächenboote, die Ikaria mit dem Festland und mit anderen Inseln verbinden. Dagegen wirkt der Hafen von Evdilos etwas verschlafen, was den Schiffsverkehr angeht. Tagsüber ist es auch ruhig und erst ab etwa 22:00 Uhr wird es am Hafen lebendig. Die Einheimischen sind alle in den Kafeneion und den Restaurants, die Kinder fangen an zu spielen und die Jügendlichen üben sich im Flirten.

Von Evdilos aus geht es zum Fischerdörfchen Gialiskari, das in einem Pinienwäldchen versteckt ist. Der dazugehörige goldene Sandstrand von Mesachti ist einer der schönsten auf der ganzen Insel. Einige Kilometer weiter fährt man an der ebenso schönen Livadi-Bucht mit ihrem Sandstrand vorbei und kommt in Armenistis an. Das Dorf ist um den kleinen Hafen gebaut und verfügt über Pensionen und Hotels, über Geschäfte und Restaurants. Es ist eine schöne Atmosphäre, die hier herrscht. Das türkisfarbene Meer und die grandiosen grünen Berge sind ein einmaliges Erlebnis. Für den Nordteil der Insel empfiehlt sich ein Mietwagen, denn es gibt kaum Busse und die Taxis sind relativ teuer. Auch sonst lohnt sich ein Mietauto, denn anders kann man diese an Sehenswürdigkeiten reiche Insel kaum vollständig sehen.

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